Ehrenamtsakademie der EKHN

Herzlich Willkommen

Entdecken Sie die Website der Ehrenamtsakademie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

AngeboteÜbersicht
Menümobile menu

Ehrenamt

Ehrenamtsakademie zu Gast im Bundestag

Deejpilot/GettyimagesDer Bundestag in BerlinIm Bundestag geht es um Ehrenamt in Kirchen und religiösen Verbänden

Ina Wittmeier, Referentin der Ehrenamtsakademie, reist von Darmstadt nach Berlin, um als Expertin die EKHN und die EKD zum Thema Ehrenamt in der Kirche im Bundestag zu vertreten. Sie wünscht sich weniger Bürokratie und mehr Ressourcen, um alle Ideen umsetzen zu können.

EKHNIna Wittmeier, Referentin der EhrenamtsakademieIna Wittmeier ist Referentin an der Ehrenamtsakademie

Im Deutschen Bundestag findet am Mittwochabend ein öffentliches Fachgespräch zum Thema „Ehrenamtliches Engagement in Kirchen und religiösen Verbänden“ statt. Neben Vertretern jüdischen, muslimischen und katholischen Glaubens kommt auch Ina Wittmeier aus der EKHN zu Wort. Die Referentin der Ehrenamtsakademie will vor allem das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt, den Bereich Jugend und das Thema Digitalisierung beleuchten.

 

Kirchenvorstände sind Manager*innen

„Wir haben etwa 70.000 Ehrenamtliche, davon etwa 10.000 in gewählten Leitungsämtern“, so Wittmeier in ihrer Rede. Viele Kirchenvorstände trügen eine so hohe Verantwortung, dass die Tätigkeit mit der Leitung von „einem kleinen bis mittleren Unternehmen“ vergleichbar sei. Hier fordert sie vor allem Bürokratieabbau, um die Arbeit der Ehrenamtlichen zu erleichtern. 

 

Gute Erfahrungen mit digitalen Angeboten für Ehrenamtliche

„Jugendliche sind gewillt und in der Lage Verantwortung zu übernehmen“, betont Wittmeier. Deshalb plädiert sie dafür, die Jugendleiter-Karte schon ab 14 Jahren auszugeben. Und auch mit digitalen Angeboten wie Facebook-Gruppen, Webinaren oder Youtube-Tutorials hat die Ehrenamtsakademie gute Erfahrungen gemacht. „Momentan wird das meiste aus Eigen- oder Projekt-Mitteln finanziert“, so Wittmeier. Da es an Ressourcen zur Umsetzung aller Ideen mangele, bittet sie um kostenlose Beratungen oder Programmierungen.

 

Anhörung im Bundestag mit anschließender Fragerunde

Jeder Redner hat fünf Minuten Redezeit und wird danach von den Fraktionen befragt. Vor Wittmeier sprechen Michael Fürst, Präsident des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen (KdöR), Rainer Hub von der Diakonie Deutschland, die Studienleiterin für das Ehrenamt im Amt für kirchliche Dienste der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Dr. Christiane Metzner sowie Ezgi Özcan vom Verein JUMA - jung, muslimisch, aktiv und Dr. Noreen van Elk vom Kommissariat der deutschen Bischöfe.

 

Offizieller Kurzbericht der Anhörung

Diese Seite:Download PDFDrucken

to top