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Weltbürger*innen vs. Kirchturmdenken

Junge Kirchenvorstands-mitglieder erkunden Brüssel

MRGruppenfoto mit 18 Personen in einem Kirchenraumin der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde in Brüssel

Welche Rolle spielt die EU bei der Beteiligung von jungen Menschen an Demokratieprozessen und spielt die EU eine Rolle in den Kirchengemeinden der 14-27 jährigen? Wie ist die Situation in einer Auslandsgemeinde? Diese und andere Fragen wurden vom 27.-30.09.2018 behandelt.

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Gruppe von 18 Personen steht vor einer alten Brauerei und hört dem Stadtführer zu (er ist von hinten zu sehen) Gruppe steht in einer kleinen Brauerei und hört sich einen Vortrag an, im Hintergrund sieht man die Braukessel
MRTN sitzen an Tischen in U-Form und hören der Referentin zu, sie ist mit augeklapptem Laptop zu sehenVortrag im EU Jugendforum

Eine Gruppe von 17 Personen machte sich am Donnerstag Abend auf den Weg zur Studienfahrt nach Brüssel. Das erste Kennenlernen fand am Frankfurter Hauptbahnhof statt. Die 14 jungen Kirchenvorstandsmitglieder wurden von einem Auszubildenden der Kirchenverwaltung ergänzt und von Matthias Roth (EJHN), Jörg Walther (Zentrum Bildung) und Ina Wittmeier (Ehrenamtsakademie) begleitet.

Der erste Tag in Brüssel stand ganz im Zeichen der Europäischen Union. In der EU-Kommission ging es um Beteiligungsmöglichkeiten von jungen Menschen. Da die Gruppe an dem Tag von einer Mitarbeiterin der Arbeitsgemeinschaft evangelischen Jugend in Deutschland begleitet wurde, konnte ein Zwischenstopp im EKD-Büro eingelegt werden. Kulinarisch erprobt wurde Brüssel dann in der Mittagspause an der "besten Pommesbude der Welt", bevor es weiter ging zum EU Jugendforum Im englischen Vortrag erfuhren die Teilnehmer*innen wie dort Lobbyarbeit für das Thema Jugend organisiert wird. Der letzte Programmpunkt des Tages war das Parlamentarium (das Besucherzentrum des Europäischen Parlaments), welches interaktiv die Geschichte und den Aufbau der EU zeigt. Am Abend kam eine Teilnehmerin nach, so dass die Gruppe fortan aus 18 Mitgliedern aus EKHN-Gemeinden bestand. Die Stimmung war gut und es fanden viele informelle Gespräche über die sehr unterschiedlichen Situationen in den einzelnen Kirchengemeinden statt. 

Tag zwei startete mit einer politisch-historisch-städtebaulichen Stadtführung mit MalteWoydtder humorvoll alternative Einblicke in die Stadt Brüssel bot und anschaulich Zusammenhänge verdeutlichte (so z.B. das Nacht-Kleister-Transportverbot im Wahlkampf oder die unterschiedlichen Geschäftsdekorationen der Migrations-Generationen). Zu Brüssel gehört neben Schokolade auch Bier, welches bei einer Brauereiführung verkostet werden konnte. 

Am Sonntag besuchte die Gruppe den Gottesdienst zur Einführung der neuen Konfirmand*innen der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde in Brüssel und kam beim Kirchencafé mit Gemeindegliedern ins Gespräch.

Hintergrund

Bei der Kirchenvorstandswahl 2015 durften erstmals Jugendliche ab 14 Jahren in den Kirchenvorstand gewählt werden. Diese wurden vor und während der Amtszeit durch Veranstaltungen unterstützt. 
Die Studienfahrt nach Brüssel war die erste dieser Art für junge Kirchenvorstandsmitglieder. Es wird sicher nicht die letzte sein. Nachdem in 2017 die erste Konferenz junger KV-Mitglieder in Frankfurt stattfand, sieht die Planung aktuell vor, im nächsten Jahr wieder ein Workshop-Treffen zu organisieren und in 2020, also vor dem Ende der Amtsperiode der Kirchenvorstände nochmal eine Studienreise anzubieten. 

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