Ehrenamtsakademie der EKHN

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Bewerben

Im Freiwilligen-Management wird beim Bewerben zwischen dem aufgabenorientierten Ansatz und dem kompetenzorientierten Ansatz unterschieden.

Geht die Organisation auf die Suche nach Freiwilligen, so geschieht dies meistens bedarfsorientiert (Matching nach dem aufgabenorientieren Ansatz). Die Werbung der Organisation um freiwilliges Engagement kann durch persönlichen Kontakt, Stellenanzeigen o.Ä. geschehen und ist je nach Engagementfeld unterschiedlich zu gestalten. Studien belegen, dass ca. ein Drittel der freiwillig Engagierten bereit sind, ihr Engagement sowohl zeitlich als auch in zusätzliche Felder auszuweiten. Das können Organisationen für sich gewinnbringend nutzen und in ihrem näheren Umfeld nach potenziellen Freiwilligen suchen. Wenn die Suche erfolgreich war, ist es sinnvoll mit ihnen ein Gespräch zu führen, um das Matching zu klären.

Wenn eine Organisation einen (zukünftigen) Bedarf decken will, ist sie zudem gut beraten, innerhalb der Organisation frühzeitig Nachwuchsförderung zu betreiben und gerade jüngere Menschen nach und nach an verantwortungsvolle Aufgaben heranzuführen.

Der kompetenzorientierte Ansatz kommt dann zum Tragen, wenn Personen ihre Gaben bzw. Kompetenzen einbringen möchten. Dies geschieht etwa wenn eine Person einen Bedarf der Organisation sieht und anbietet diesen zu decken, oder wenn eine Person sich gerne freiwillig engagieren möchte, ohne genau zu wissen was sie will oder tun könnte. Dann ist es sinnvoll, mögliche Engagement- und Einsatzbereiche innerhalb der Organisation zu besprechen. Eine Haltung dabei sollte sein, nicht vorschnell zu versuchen die Bedarfe der Organisation mit den Bewerbenden zu decken, sondern auf deren Wünsche und Kompetenzen einzugehen.

Wenn ein gegenseitiges Interesse besteht, kann eine Testzeit für beide Seiten sinnvoll sein, z.B. durch sogenannte Schnuppertage, die zeitlich und inhaltlich klar zu vereinbaren sind.

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