Themenspektrum

Interesse?

Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  1. Sie finden ein Seminar mit diesem Thema in unserem Veranstaltungskalender und melden sich dort an ODER
  2. Sie wenden sich an die Verantwortlichen der Ehrenamtsakademie in Ihrer Region und melden Ihr Interesse an diesem Thema an.

Theologie und geistliches Leben

Bei der Kirchenwahl 2015 wird es erstmalig neben dem Rechts- und Organisationsleitfaden auch einen „Starter-Glaubenskurs für Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher“ geben. Sinn dieses Kurses (4 Einheiten) ist es, sich im neu gewählten Kirchenvorstand über einige wesentliche Grundlagen des gemeinsamen Glaubens zu verständigen. Damit bekommt die Gruppe einen guten, geistlichen Start. Das hilft nicht nur zur Fokussierung, worum es bei aller Kirchenvorstandsarbeit letztendlich geht, sondern dient auch der Teambildung.

Der Kurs ist so gestaltet, dass er keinen Leiter oder eine Leiterin braucht, sondern lediglich Menschen, die bereit sind, die vier Einheiten mit Hilfe des vorhandenen Materials zu moderieren. 

Was trägt mich und woraus schöpfe ich Kraft in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Kirchenvorstand? 

  • Balance halten zwischen Verpflichtung und Freude
  • zwischen Engagement und Rückzug,
  • zwischen Aktion und Meditation. 

Mit Elan hat es angefangen. Sie waren motiviert, etwas Gutes für die Menschen in der Gemeinde zu tun. Ein frischer Wind wehte. Mit Freude und Engagement sind Sie an die Aufgabe gegangen, die Gemeinde zu leiten. Und es gab auch eine Grundlage für diese Motivation. Ihre Vorstellung von Gemeinde und Christentum, vielleicht auch der Gottesdienst, bestimmte Lieder und Texte waren da als Quelle für das Engagement. Und dann die tägliche Realität. Die Verpflichtungen. Die Notwendigkeiten. Die Müdigkeit. Das geht nicht so einfach mit den christlichen Werten und ich habe oft gar keine Lust in den Gottesdienst zu gehen. Dann stellt sich das schlechte Gewissen ein und manchmal auch die Frage: Warum mache ich das alles überhaupt noch. Was sind meine Ziele in der Arbeit? Was trägt mich? Wo sind meine Kraftquellen?
Das Seminar lädt ein zur Reflexion über die eigene ehrenamtliche Tätigkeit insbesondere im Kirchenvorstand. Mit welchen Zielen sind Sie angetreten? Wie hat sich die Arbeit inzwischen verändert und wie gehen Sie damit um? 
Was suchen Sie eigentlich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und woher bekommen Sie die Kraft dazu? 
Es werden neben den Phasen der Reflexion des ehrenamtlichen Engagements Vorschläge und Ideen entwickelt, wie eine Spiritualität entwickelt werden kann, die trägt und stärkt für den Alltag und das Engagement in der Gemeinde und die wieder Kraft geben kann, ursprünglich formulierte Ziele hervorzuholen, zu prüfen und möglicherweise zu verändern.

  • Was bedeutet mir als Kirchenvorsteher/in eigentlich die Liturgie und fühle ich     mich in ihr zu Hause?
  • Was ist ein Votum?
  • Und wozu braucht man eigentlich ein Sündenbekenntnis?
  • Warum singt die Gemeinde beim Gloria im Chor der Engel mit?
  • und, und, und

Wir wollen unsere bestehende Liturgie einmal näher beleuchten und besser verstehen, uns über Erfahrungen und Schwierigkeiten austauschen und ein wenig kreativ werden. Sind Sie dabei?

Rhythmus gehört zum Leben der Menschen. 

Das weiß die Bibel, das wissen Menschen seit Jahrhunderten. 
Abgegrenzte Zeiten, Rhythmen, die das Leben gliedern, tun gut. 
Seit Jahrhunderten ist dieser Rhythmus u.a. vom Kirchenjahr geprägt. 
Das Kirchenjahr stellt unsere eigene begrenzte Zeit in den Horizont von Gottes Zeit.

Wer liest, sündigt nicht! Oder doch? Oder manchmal?

Der dreiteilige Kurs lädt dazu ein, sich der sonntäglichen Lesepraxis mit Humor und Tiefsinn anzunähern. Dabei werden das persönliche Erarbeiten von biblischen Lesungen und die Annäherung an eine persönliche Lesehaltung im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus werden praxisbezogene Einblicke in die Lesetheologie gegeben.

Kirchenvorsteher/innen werden immer mal wieder angesprochen: Ach, du bist doch im KV, was ich dich schon immer mal fragen wollte. Und dann kommen tiefe theologische oder provozierende Fragen.

Manche Fragen betreffen auch die Rolle als Kirchenvorsteher/in:
„Wie könnt Ihr nur so entscheiden?“ Und schon ist man persönlich herausgefordert.

  • In diesem Seminar soll deshalb das Selbstbewusstsein und das Selbstverständnis als Kirchenvorsteher/in gestärkt und geklärt werden, um mit der Position in der Öffentlichkeit einer Gemeinde angemessen umgehen zu können.
  • Die Teilnehmenden erkennen unterschiedliche Ebenen und Motivationen der Fragenden und lernen Techniken, angemessen zu reagieren.
  • Die Teilnehmenden lernen, eine persönliche Antwort zu geben. Sie lernen einzuschätzen, wie weit sie sich dabei öffnen möchten.

Neben einem Vortrag wird es in Kleingruppen die Möglichkeit gehen, Beispiele aus dem KV- Alltag einbringen zu können.
Aus diesem Grunde bitten wir im Vorfeld schon um Fragestellungen, die Sie in diesem Seminar beantwortet haben wollen.

Leitfrage: Welche Frage hat mich am meisten beschäftigt/ bewegt, die mir als Kirchenvorstandsmitglied jemals gestellt wurde?
Ein weitergehendes Coaching/ Supervision für die Aufgaben im KV kann im Nachgang angeboten werden.

Der Kirchenvorstand ist zuständig für die geistliche Leitung der Gemeinde. Diese betrifft auch Fragen des Abendmahls und der Abendmahlpraxis. Diese stellen uns immer wieder neu vor Herausforderungen: 

  • Was geschieht, wenn wir Abendmahl feiern?
  • Was brauchen wir als Vorbereitung?
  • Wer ist eingeladen und wer teilt aus?
  • Wie gestalten wir das Mahl und nehmen wir Einzel- oder Gemeinschaftskelch?
  • Welche Worte sprechen wir und welche Theologie verbindet sich damit?
  • Welche Bedeutung hat das Abendmahl für unseren Gottesdienst?

Was verbindet die unterschiedlichen Bekenntnisse, was unterscheidet sie? Was sind die zentralen Grundlagen des Protestantismus? Was sind die wesentlichen Unterschiede zum Katholizismus, wo bewegen sich die beiden großen christlichen Konfessionen aufeinander zu? Das Seminar lädt dazu ein, sich der eigenen religiösen Wurzeln zu versichern und sie kritisch zu reflektieren.

Die Mitglieder des Kirchenvorstandes sind für die geistliche Leitung der Gemeinde zuständig. Viele beklagen sich darüber, dass sie wegen vieler Verwaltungs- und Personalfragen nicht zum “Eigentlichen“ kommen. Der Andacht kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu. Sie erinnert daran, auf welcher Basis und mit welcher Ausrichtung die Arbeit getan werden soll und wodurch ein Kirchenvorstand sich unterscheidet von dem Vorstand eines Sport- oder Kulturvereins.

Wenn dann die Frage kommt: Könnten Sie die Andacht halten, kann sich enormer Druck aufbauen. Dabei liegen die Ideen für eine Andacht manchmal einfach am Wegesrand.

Der Kurs will motivieren und anregen, Andachten selber zu gestalten. Dazu werden grundsätzliche Fragen geklärt, praktische Anregungen zur Andachtsgestaltung gegeben, geeignetes Material und Literatur vorgestellt und praktische Umsetzungsvorschläge erprobt.

Mit unterschiedlichen Zugängen nähern wir uns dem eigenen Glauben: - dem, was uns trägt und hält, - dem, was uns Hoffnung gibt und Freude weckt.

In Begegnungen mit biblischen Texten, im Besinnen und Nachdenken und im Gespräch mit anderen suchen wir nach Worten, um unserem Glauben eine Sprache zu geben.
Eingeladen zu dieser Veranstaltung sind ehrenamtlich Mitarbeitende in der Gemeinde, insbesondere Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen.

Die Reise durch das Kirchenjahr spiegelt die existentiellen Prozesse menschlichen Lebens wider, es ist ein „Jahr voller Leben“. 

Das Seminar gibt Grundinformationen über die Entstehung der christlichen Feste und ihre Nähe zum überkommenen Brauchtum. Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher können unter den auf das Kirchenjahr bezogenen Aspekten die Gemeindearbeit reflektieren und neue Wege (zur Gemeindeentwicklung) entdecken.

Gemeinsam an der Spitze

Was ist zu tun, wenn Verwaltungsaufgaben zu erledigen sind oder ein Gemeindebrief neu gestaltet werden soll? Effiziente Nutzung der Ressourcen und transparente Geschäftsprozesse sind unabdingbar für ein funktionierendes Kirchengemeindebüro.

Hierzu wurde 2012 das Handbuch für Kirchengemeindebüros, das erste Prozesshandbuch, entwickelt, online gestellt und in einer Druckausgabe angeboten. Die Verwaltungskräfte in den Kirchengemeinden sind entsprechend geschult worden. Pfarrer/innen nehmen das Thema in ihre Schulungen bzw. Fortbildungen auf. Auch ehrenamtliche Vorsitzende der Kirchenvorstände sollen hiermit die Möglichkeit dazu erhalten.

Zielgruppe: Ehrenamtliche Vorsitzende der Kirchenvorstände

Leitung Birgit Dreuth, Kirchenverwaltung

Ehrenamtliche Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende in den Kirchenvorständen und deren Ausschüssen sind gefordert in Koordination, Kooperation, Konfliktmanagement und Teamfähigkeit. Sie müssen darauf achten, dass Ziele für die Arbeit formuliert werden, sie haben Sitzungen vorzubereiten und zu moderieren, schließlich haben sie vielfach auch Vorgesetztenfunktion und haben dann z.B. auch Personalgespräche zu führen. Wir wollen schwierige wie auch alltägliche Situationen in der Kirchenvorstandsarbeit reflektieren, analysieren und dann auch gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Unsere Kirche wird auf allen Ebenen von Haupt- und Ehrenamtlichen gemeinsam geleitet. Das gehört zur protestantischen Kirche, aber insbesondere auch zur EKHN wesenhaft dazu. Umso wichtiger aber ist, immer wieder innezuhalten und zu reflektieren, wie diese Doppelspitze im Alltag eigentlich funktioniert, wo sie sich wie bewährt, welche Herausforderungen und Schwierigkeiten auftauchen (können), was eingeübt werden muss, damit es ein gutes und gemeinsames Leiten geben kann. Wir wollen uns die Zeit nehmen, Erfahrungen zu besprechen, Rollen und Funktionen zu klären, Bewährtes herauszuarbeiten und weiterzugeben.

Einführung für die Vorsitzenden von Kirchenvorständen und deren Stellvertretungen Sie werden vom Dekanat informiert, dass eine Verwaltungsprüfung in allen Kirchengemeinden Ihres Dekanates durchgeführt und eine Kommission auch Ihre Kirchengemeinde besuchen wird. Der Kirchenvorstand ist verantwortlich für die Bereitstellung der zu prüfenden Unterlagen und prompte Beantwortung der Fragen. Wie bereiten Sie sich und Ihre Kirchengemeinde stressfrei und kompetent darauf vor? Was kann im Vorfeld bearbeitet werden und wie, so dass die Prüfung durch die Kommission nicht länger als zwei Stunden dauern muss. Wie verwerte ich die Ergebnisse der Prüfung für mich und meine Kirchengemeinde positiv, so dass wir gemeinsam daran wachsen können?

Wer kennt das nicht? Nicht enden wollende Kirchenvorstandssitzungen nach einem ohnehin schon langen Tag, endlose Debatten, unklare Beschlüsse, die Unzufriedenheit wächst, so hatte man sich das nicht vorgestellt. In diesem Seminar bieten wir vielfältiges Handwerkszeug an, das helfen kann, Sitzungen besser zu strukturieren, sinnvoll und abwechslungsreich zu gestalten. Kirchenvorstandsarbeit kann und soll durchaus Freude machen. Und dabei spielen die Erfahrungen der Anwesenden jeweils auch eine große Rolle.

Wer stöhnt nicht über zu häufige Sitzungen, zu lange Sitzungsdauer und endlose Debatten, die Entscheidungen verzögern! Die Veranstaltung will Anregungen geben, mit persönlichen und zeitlichen Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen und die Sitzungen lebendig und erfolgreich zu gestalten.

Wie gestalten Vorsitzende von Leitungsgremien ihre besondere Führungsverpflichtung, die sie regelmäßig im Gremium selbst (Kirchenvorstand), in Gemeindeversammlungen und in den vielfältigsten Konstellationen von Mitarbeitendenberatungen, Konfliktgesprächen usw. qua Amt einfach haben? Eine Möglichkeit ist, dies als „Moderation“ anzulegen. Wie unterscheiden sich Sitzungs-Leitung und Sitzungs-Moderation? Welche Rolle wird dabei eingenommen und wie geht das im Einzelnen? Wo geht es nicht? Wie kann Moderation delegiert werden? Welche Verhandlungsstrategien fließen situationsgerecht ein? 
KV- Vorsitzende sind hier besonders gefordert – haben aber auch besondere Gestaltungs- und Vorbildmöglichkeiten! 
Gearbeitet wird mit Eingaben, Übungen und im Lernen voneinander, so soll diese Fortbildung, hart an den Fragen und Bedarfslagen der Teilnehmenden, helfen, das eigene Verhaltensrepertoire zu erweitern.

Ehrenamtlich Mitarbeitende gewinnen und begleiten

Langzeitfortbildung

Wissenschaftliche Erhebungen zeigen, dass immer mehr Menschen bereit sind, sich für die Gesellschaft zu engagieren. Auch in Kirche und Diakonie zeigt sich eine steigende Tendenz der Engagementbereitschaft. Gleichzeitig spricht man in den letzten zwei Jahrzehnten von einem Perspektivwandel im Ehrenamt. Es gibt Veränderungen im Bereich der Zugänge zum Engagement, den Motiven der Engagierten, den Rahmenbedingungen und Partizipationsstrukturen sowie der Zusammenarbeit von Hauptamtlichen und Freiwilligen. Um diesen Veränderungen in der praktischen Alltagsarbeit gerecht zu werden und ein gutes Miteinander zwischen Hauptamtlichen und Freiwilligen zu gestalten, ist ein qualifiziertes Freiwilligenmanagement wichtig.

Inhalt:

  • Freiwillige in unserer Organisation – Organisationsanalyse und Vorbereitung auf die Zusammenarbeit mit freiwillig Engagierten
  • Freiwillige gewinnen und integrieren
  • Freiwilligen Raum und Unterstützung geben
  • Freiwilligenmanagement – eine bleibende Aufgabe
  • Exkursion und Praxisprojekt

Methodik: Vortrag, Präsentation, Gruppenarbeit, Handlungsproben, Diskussion u.a.

in 3-4 Modulen à 3 Tagen, voraussichtlich wieder Herbst 2017 bis Frühjahr 2018

Zielgruppe: Verantwortliche für ehrenamtlich Tätige in Kirche und Diakonie

Wie attraktiv ist unsere Gemeinde für neue Ehrenamtliche? Wie können wir diese Attraktivität steigern? Was ist dabei unsere Rolle als Kirchenvorstand? Wie können wir unserer Leitungs-Verantwortung für Ehrenamtliche nachkommen? Was können wir in den sechs Phasen des „Freiwilligenmanagements“ Bewerben, Beginnen, Begleiten, Beteiligen, Beenden und Bedanken tun? Was sind aktuelle Entwicklungen im Ehrenamt in Deutschland und in der Evangelischen Kirche?

Die Ehrenamtsakademie gibt Ihnen Antworten auf diese und weiteren Fragen und unterstützt sie bei der Reflexion ihrer eigenen Situation. 

Immer wieder gibt es auch in Kirchengemeinden Konflikte mit ehrenamtlich Mitarbeitenden. Wie kann man raus bekommen, worin der eigentliche Konflikt besteht und wie damit umgehen? Häufig vermischen sich hier Sach- Beziehungs- und Werteebene. Dieses Prinzip zu verstehen und Übungen in gelingender Kommunikation kennen zu lernen ist Ziel dieses Moduls.

Finanzen und Verwaltung

Die Verwaltung der kirchlichen Kollektengelder ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Können Sie folgende Fragen beantworten: Was darf man mit Kollektengeldern bezahlen? Wie muss die Bezahlung vonstattengehen? Wo sind rechtliche Grenzen? Welches Risiko trage ich? Bin ich bei Diebstahl versichert? Wenn Sie dies alles schon wissen, ist das sehr gut. Aber vielleicht haben Sie weitere Fragen? Informieren Sie sich als verantwortliche/r Kollektenrechner/in über den korrekten Umgang mit Kollektengeldern bei dieser Schulung, die auch auf Ihre Situation vor Ort eingehen und Lösungen anbieten kann. 

Jede Gemeinde hat ein festes Budget, das ihr zugewiesen wird von der Landeskirche. Welche Gestaltungsmöglichkeiten hat der Kirchenvorstand? Wie können wichtige Vorhaben trotz knapper werdender Mittel finanziert werden? In der Veranstaltung erhalten Sie Tipps für die Haushaltsaufstellung.

Ehrenamtliche Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende sind verantwortlich für eine termingerechte Bearbeitung postalischer und elektronischer Vorgänge sowie für deren Ablage nach der Schriftgutordnung. Sie arbeiten meistens außerhalb des Gemeindebüros und dessen Geschäftszeiten. Effiziente Verwaltungsabläufe unter Berücksichtigung der schriftguttechnischen rechtlichen Regelungen sind vonnöten: Wie wird die Eingangspost bearbeitet? Welche Ablagekriterien und -vorgaben gibt es? Wie sind Handakten zu führen? Neben diesen Fragen ist allerdings von zentraler Bedeutung die gute Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Gemeindesekretärin. Es wäre fatal, ihr ins 'Handwerk zu pfuschen'!

Grundsätzliches und Spezielles zum Spendenabzug und zwecks Ausstellung von Spendenbescheinigungen bei Geld-, Sach-, und Aufwandsspenden

Im kommenden Halbjahr findet in unseren Kirchengemeinden eine Verwaltungsprüfung statt. Wie wird diese Prüfung vorbereitet? Was wird geprüft? Wer prüft? Offene Fragen sollen an diesem Abend geklärt werden um eine gute Durchführung der Prüfung in den Gemeinden zu ermöglichen.

Als Kirchenvorsteherin, als Kirchenvorsteher sind Sie im Sinne des Arbeitsschutzrechtes Arbeitgeber und damit verantwortlich für sichere und möglichst gesunde Arbeitsbedingungen für Ihre Gemeindesekretärin, den Küster, die Erzieherin, die Ehrenamtlichen. Was aber tun, wenn doch ein Notfall eintritt? Ein Brand, ein Unfall? Wie kann ich meine Mitarbeitenden vor Verletzungen und arbeitsbedingten Erkrankungen schützen? Was kann ich bei Gemeindefesten beachten, wie sollten Wege und Treppen beschaffen sein, um meiner Verantwortung gerecht zu werden? Wo sind mögliche Gefahrenquellen? Welche Vorschriften und Regeln muss ich beachten?

Das Seminar informiert über Ihre Möglichkeiten, Hilfe und Unterstützung einzufordern von Fachkräften oder dem Betriebsarzt. Sie lernen Grundlagen der arbeitssicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Betreuung kennen. Und was ist, wenn Sie sich um all das nicht kümmern?
In gut drei Stunden werden diese und weitere Fragen geklärt und diskutiert. Kooperation Ehrenamtsakademie und „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in der EKHN“.

Gemeindeleitung

Am 1. September 2015 beginnt die Amtszeit der neugewählten Kirchenvorstände in der EKHN. Viele Kirchenvorsteher/innen werden dann zum ersten Mal dieses Amt antreten. Aber nicht nur sie, sondern auch erfahrene Mitglieder eines Kirchenvorstandes sehen sich am Anfang mit einer Fülle von Entscheidungen konfrontiert. In dieser Fortbildung soll einerseits deutlich werden, auf was es am Anfang sachlich besonders ankommt, welche Entscheidungen anstehen und wie sie getroffen werden können. Andererseits soll es auch um die Vermittlung von Ideen gehen, wie ein gutes persönliches Miteinander im Kirchenvorstand grundgelegt werden kann.

Einen Einblick gewinnen in Aufbau und Struktur der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Wer ist wofür zuständig? Wo gibt es welche Unterstützung?

Zielgruppe (neu gewählte) Kirchenvorstände

Welche Bilder und Ideen gehen uns durch den Kopf, wenn wir Gemeinde lebens- und liebenswert gestalten wollen? Wir wünschen uns nichts mehr als gut besuchte Gottesdienste, Jugend nach der Konfirmation in unseren Räumen und die Generation @ als Mitarbeitende. Wir feiern tolle Gemeindefeste, erleben Familiengottesdienste. Aber irgendwie haben wir Sehnsucht nach mehr und fragen uns, woraus besteht diese Sehnsucht und wie kann es gelingen sie zu stillen? Dabei bewegen wir uns zwischen den Fragen von Vision- Mission und Aktion. Also viele Fragen, die uns beschäftigen, wenn wir über unsere Gemeinden nachdenken. In diesem Seminar werden wir auf kreative Weise diesen Fragen nachgehen. Sie können dabei Ihre Situation vor Ort unter die Lupe nehmen und weitere Ideen entwickeln, die Sie dem Ziel ein Stück näher bringen können. Neben Vortrag, Austausch in kleineren Gruppen und arbeiten an den Ideen, wird auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Bei einem Imbiss können die Begegnungen noch weiter vertieft werden.

Die Lebendigkeit und die Vielfältigkeit unserer kirchlichen Arbeit wollen wir dauerhaft erhalten. In der Praxis geht es dabei um vielerlei Maßnahmen. Ob es die Renovierung der Orgel betrifft, die Neugestaltung des Außengeländes der Kindertagesstätte oder das neue Dach für die Kirche - die Liste von sinnvollen Projekten, die nur bei ausreichenden finanziellen Ressourcen umzusetzen sind, lässt sich scheinbar endlos fortsetzen. Das Zauberwort Fundraising (der englische Begriff für Spendenwerbung) verbreitet sich rasant. Aber was steckt wirklich dahinter und was bedeutet es für Kirchengemeinden, wenn sie sich diesem Thema widmen wollen? Was ist Spendenwerbung und wie finden Sie Spendende? Welche Fundraising Methoden gibt es und welche passen zu Ihrer Gemeinde? Dieses Seminar gibt Ihnen einen kurzen Einblick in die Welt des professionellen Spendeneinwerbens.

(Workshop für einzelne Gemeinden, Gemeinden, die eng miteinander zusammenarbeiten oder dies planen)

Jeder hat seine eigene Idee, aber mancher wagt es nicht sie offen auszusprechen und fühlt sich von den Ideen anderer überrumpelt. 
Gemeinsam kann man sich an einem solchen Workshoptag auf sehr kreative Art und Weise, bei der jeder zu Wort kommt über Ideen und Visionen verständigen und erste Umsetzungen in Angriff nehmen. 
Das, was in der Vergangenheit schon gewesen ist wird dabei gewürdigt und mit in die Überlegungen einbezogen.

„Der Kirchenvorstand leitet die Kirchengemeinde nach Schrift und Bekenntnis…“ (Kirchenordnung Artikel 13). Dieser Artikel bringt es knapp und präzise auf den Punkt: der Kirchenvorstand leitet gemeinsam, er hat die Verantwortung. Und diese Verantwortung meint nicht nur, Personalentscheidungen zu fällen, die Finanzen im Auge zu behalten, die Gemeindearbeit zu planen und zu koordinieren und vieles mehr. Diese Verantwortung umschließt auch die spezifisch geistliche Dimension von Gemeindeleitung. Gerade in heutiger Zeit suchen viele Menschen Orientierung in einer unübersichtlichen Welt. Wo und wie bekommt aber der Kirchenvorstand seine Orientierung her? In diesem Seminar wird dieser Frage ebenso nachgegangen wie auch der je eigene Leitungsstil reflektiert wird.

Fachleute sprechen von „kirchengemeindlicher Verwaltung“ und „pfarramtlicher Verwaltung“: So werden einmal die Verantwortungsbereiche des Kirchenvorstandes als Gremium und zum anderen die der Pfarrerinnen und Pfarrer bezeichnet. Was gehört nun in welchen „Topf“? Was ist Sache des Leitungsteams Kirchenvorstand, was Sache der Pfarrerinnen und Pfarrer? Was ist klar getrennt, wo sind sie aufeinander angewiesen? Die Fortbildung gibt einen Überblick über die kirchenrechtlichen Regelungen und vermittelt Impulse, wie das Zusammenspiel beider Partner zum Wohl der Gemeinde gelingen kann.

Artikel 6 der Kirchenordnung formuliert es knapp und präzise: „Der Kirchenvorstand leitet nach der Schrift und gemäß dem Bekenntnis die Gemeinde und ist für das gesamte Gemeindeleben verantwortlich.“ In Kirchenordnung und Kirchengemeindeordnung wird das dann weiter entfaltet und konkretisiert. Dann gibt es das Begriffspaar „kirchengemeindliche“ und „pfarramtliche“ Verwaltung – wie die beiden Pole in einer Ellipse. Die Doppelrolle der Pfarrerrinnen und Pfarrer wird hier deutlich. Die Fortbildung gibt einen Überblick über die „geregelte Zusammenarbeit“ im Kirchenvorstand und vermittelt Impulse, wie mit den anderen Bereichen konstruktiv umgegangen werden kann.

In der alltäglichen Kommunikation in der Kirchenvorstands- und Gemeindearbeit treten immer wieder Konflikte auf. Wenn sie verschleppt werden oder „aus dem Ruder laufen“ wirken sie lähmend. Wichtige Energien gehen verloren. Auch knapper werdende Ressourcen können zu Konkurrenzen und Konflikten führen. Wie behält hier der Kirchenvorstand die Übersicht und sorgt für einen produktiven Umgang mit Konflikten? 
Die erste Unterscheidung gilt dem Konfliktniveau im Sinne einer ab- und aufsteigenden Handlungsfähigkeit: Was ist noch Problem oder Kontroverse, was bereits Konflikt? Welche Dynamiken haben „Krisen“ und welche Auswege gibt es aus der „Katastrophe“? Der zweite Schritt gilt der Frage: Lässt sich ein „Sinn des Konfliktes“ verstehen, um einer Entwicklungsmöglichkeit auf die Spur zu kommen?
Strategien der Konfliktbearbeitung, der Verhandlungsführung und Mediation werden an mitgebrachten Beispielen erprobt und geübt.

In welchem Kirchenvorstand, in welcher Synode kann das nicht vorkommen? Eine Diskussion wird immer hitziger, ein Wort ergibt das andere und plötzlich ist er mitten im Raum: der Streit, der Konflikt. Manchmal handelt es sich nur um ein Missverständnis, oft genug liegen die Ursachen aber tiefer. Da geht es um bislang nicht angesprochene Rollenklärungen, um Fragen der Macht, um (Un-)Möglichkeiten der Veränderungen. Das Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmenden sowohl Eindrücke in die Dynamik von Gruppen und möglichen Blockierungen, aber auch in hilfreiche und der Zusammenarbeit förderliche Grundlagen der Zusammenarbeit bekommen.

In vielen Gemeinden ist mittlerweile der Blick über die eigene Gemeindegrenze hinaus eingeübt. Viele Kirchenvorstände wollen auch ganz gezielt Formen der Zusammenarbeit, der Kooperation mit anderen Gemeinden eingehen. Ganz schnell stellen sich dabei dann Fragen wie: Was hat sich schon an anderen Orten bewährt? Was ist überhaupt möglich? Was ist rechtlich zu beachten? In diesem Seminar soll deutlich werden, dass Formen der Kooperation das eigene Gemeindeleben bereichern können, dass sie Entlastung für Haupt- und Ehrenamtliche mit sich bringen können, dass sie Mut machen zur eigenen Schwerpunktsetzung und Profilbildung.

Im November des dritten Jahres der Amtsperiode haben die Kirchenvorstände die „Halbzeit“ erreicht. Das könnte ein Anlass sein, auf die vergangenen drei Jahre zurückzublicken:

  • Was hatten wir uns vor drei Jahren alles vorgenommen?
  • Was konnten wir anpacken und realisieren?
  • Was ist liegengeblieben?
  • Wie hat sich das „Team Kirchenvorstand“ entwickelt?

Und aus der Bilanz können sich dann auch Ideen und Pläne für den zweiten Teil der Amtsperiode entwickeln. Das Seminar gibt den Teilnehmenden mehrere Verfahren mit unterschiedlichen Akzentuierungen in die Hand, wie mit einfachen Mitteln eine Bilanz gezogen werden kann. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Gemeindearbeit, auf der Arbeitsweise des Kirchenvorstandes oder dem Aspekt, wie sich der Kirchenvorstand als Gruppe entwickelt hat.

Vom Gemeindefest über Kirchenvorstandswahlen bis hin zum Flohmarkt - Projekte in einer Kirchengemeinde sind zahlreich und vielfältig. Oft wird die Vorbereitung zum Kraftakt. - Wie sehen bei aller Unterschiedlichkeit von Projekten vorbereitende Schritte aus? 
- Worauf muss geachtet, was bedacht werden? 
Neben Erfahrungsaustausch und dem Versuch eines Leitfadens steht das konkrete Üben an einem ausgesuchten Gemeindeprojekt im Mittelpunkt der Veranstaltung. 
Teilnehmer: Kirchenvorsteher/Innen, Pfarrer/Innen und alle, die mit Projektarbeit im Gemeindeleben zu tun haben.

Der Workshoptag will Sie vertraut machen mit den Grundgedanken, Methoden und Instrumenten moderner Mitgliederpflege in der Kirche. An einem Leitfaden entlang überprüfen Sie Ihr Gemeindeleben: Wie gut sind wir in der Beziehungsgestaltung zu den häufig und zu den selten gesehenen Mitgliedern? Wie werden wir von ihnen wahrgenommen, wie sind wir erreichbar? Wie pflegen wir die Kontakte – wie sind wir im Kontakt?
Sie profitieren von den Ergebnissen des EKHN-Modellprojektes „Mitgliederorientierung“. Wir wollen das Ineinandergreifen von Theologie und Methodik mit Ihnen bedenken. Eingeladen sind alle Mitarbeitenden der Kirchengemeinden und Dekanate: Ehren- und Hauptamtliche, Kirchenvorstände, DSV und Mitwirkende in Kreisen und Projekten, Küster/in, Sekretär/in, Musiker/in, Pädagoge/in, Pfarrer/in.

Der neue Wohnort, die neue Umgebung – die Kirchengemeinde stellt sich den Neuzugezogenen vor. Gleichzeitig ist das eine gute Gelegenheit, sich bei den neuen Mitgliedern ins Gespräch zu bringen. Womit und wie macht man das? Die Mitgliederorientierung stellt dazu verschiedene Methoden vor.

Das Personal- und Mitarbeitendengespräch dient zunächst der Bilanzierung der Arbeit und ist ein Instrument der Personalentwicklung. Fragen nach dem Gelingen oder Misslingen, Dank, Anerkennung und konstruktive Kritik haben hier ihren Platz. Außerdem geht es um die Verständigung über Perspektiven, Ziele und zukünftige Aufgaben. Themen sind auch die berufliche Entwicklung und die Qualifizierung der Mitarbeitenden. Am Ende des Gesprächs stehen Zielvereinbarungen.

In dem Einführungsseminar beschäftigen sich Vorgesetzte mit Fragen der Abgrenzung von anderen Gesprächsformen und mit der Reflektion der eigenen Rolle.

Wichtig! Das Seminar ist Voraussetzung für haupt- und ehrenamtliche Leitungskräfte, die Mitarbeitendengespräche führen.

Kirchenvorstände haben vielfach Arbeitgeberfunktion. Solange alles reibungslos verläuft, ist das kaum ein Thema. Kommt es aber zu Konflikten, gibt es oft ein unsanftes Erwachen. Die Veranstaltung führt in Grundfragen des Arbeitsrechts ein (von Abmahnung über Dienst- und Fachaufsicht bis zum Mitarbeitervertretungsrecht; kirchliches Arbeitsrecht - KDO).

„Der Kirchenvorstand soll wenigstens einmal im Jahr eine Gemeindeversammlung einberufen.“ So heißt es in der Kirchenordnung. Die Wirklichkeit sieht oft anders aus. Gemeindeversammlung als Pflichtveranstaltung trägt den Keim der Langeweile in sich, Gemeindeversammlung als Forum für Beteiligung und Ideenentwicklung kann dagegen sehr lebendig sein. Die Themen dieser Fortbildung: Bestandsaufnahme, erprobte Modelle kennen lernen und neue Ideen für die eigene Situation entwickeln.

KiTas werden von Kirchenvorständen immer wieder zwiespältig erlebt. Da wird gestöhnt, wenn es Personalprobleme gibt, und dann sind Kirchenvorstände wieder ganz angetan von den Beiträgen der KiTa auf dem Gemeindefest oder im Familiengottesdienst. Das ist die alltägliche Spannung, in der sich Kirchenvorstände befinden, wenn es um die KiTa geht. In der Veranstaltung wollen wir ausloten, welche Chancen in einer evangelisch profilierten KiTa stecken, wenn sie von einem Kirchenvorstand als wesentlicher Teil der Gemeinde(-arbeit) verstanden wird. Dazu gehört auch der nüchterne Blick auf die KiTa als einem kleinen Unternehmen, das sich an gesetzlichen Vorgaben orientieren muss, für das Finanzmittel zu besorgen sind, das Personal benötigt, das unter Umständen auch mit Konkurrenz vor Ort zu tun hat – und für das der Kirchenvorstand die letzte Verantwortung trägt.

Träger von Kindertagesstätten sehen sich immer wieder konfrontiert mit neuen Gesetzen, Richtlinien, Bildungsplänen, Qualitätsentwicklungssystemen und vielem mehr. Dieses Seminar will eine erste Orientierung geben. Wo finde ich was geschrieben? Woher bekomme ich Unterstützung? Wer ist für welche Bereiche zuständig?

Öffentlichkeitsarbeit

Gemeindebriefe interessanter machen, schöner, übersichtlicher - und wissen, was man darf und was nicht. Beim Forum Gemeindebrief gibt es handfeste Tipps zu Layout, Themenwahl und Rechtsfragen. Anschließend schauen wir uns kritisch fremde und eigene Gemeindebriefe an! Besonders für Neulinge in der GB-Redaktion!

Schreib doch mal was über das Kitafest für den Gemeindebrief! Kannst du der Wetterauer Zeitung was über das Konzert am Sonntag schicken? Wenn solche „Aufträge“ wie ein Berg vor Ihnen stehen, üben Sie an diesem Abend, wie man daraus einen kleinen Hügel macht. Tipps zum journalistischen Stil, Überwinden von Schreibblockaden und Umgang mit Presse, auch gerade wenn sie nur gelegentlich schreiben. 

Besondere Themen

Welche Aufgaben hat eine Pröpstin? Warum ist der Kirchenpräsident kein Bischof? Wer war Martin Niemöller? Womit beschäftigt sich eine Synode? Was ist eigentlich ein Zentrum? Wenn Sie mindestens zwei dieser Fragen nicht beantworten können, dann sollten Sie sich für diese Informationsveranstaltung anmelden. Hier erfahren Sie alles Wichtige aus Geschichte und Gegenwart der EKHN. Auch die Entwicklungsperspektiven kommen nicht zu kurz

Auch evangelische Kirchen können ein täglich offener Ort sein, an dem man zur Besinnung kommen kann, inne halten darf – einfach mal SEIN kann.

Doch, die »Offene Kirche« will gestaltet sein.

Hier gibt es einen Raum für Erfahrungsaustausch für Ehrenamtliche, die sich für »Offene Kirche« in ihrer Gemeinde/im Dekanat engagieren und für solche, die sich mit der Idee tragen.

Eine geöffnete Kirche als Zeichen einer gastfreundlichen Gemeinde erfordert Aufmerksamkeit und liebevolle Gestaltung. Vieles hängt von den personellen und örtlichen Gegebenheiten ab:

Was man grundsätzlich bedenken sollte / Erfahrungen und Tipps aus der Praxis / Anregungen zur Gestaltung des Kirchenraums / Vorstellung von Materialien zu »Offenen Kirche«.

Bitte bringen Sie – soweit vorhanden – Fotos und Materialien aus Ihrer »Offenen Kirche« mit.

Der Kirchenvorstand beschäftigt sich häufig mit den Gebäuden und Räumen der Gemeinde. Dabei geht es meist um Renovierungsmaßnahmen oder Finanzen. Es fehlt die Zeit, die "Heiligen Räume" zu entdecken als spirituelle Kraftorte und als Orte der Regionalgeschichte. In der Veranstaltung geht es um Spurensuche und Wertschätzung vergessener, verdrängter oder ungenutzter "Heiliger Räume" und um Stärkung des "Wir-Gefühls" in der Gemeinde/Region.

„Reden lernt man durchs Reden.“ Deshalb soll es praktisch zugehen bei unserem Treffen. Sie sind bei unserem „Kurzseminar“ richtig, wenn Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Welche Situationen gibt es, in denen ich als Mitarbeiter/in der Kirche kleine „Reden“ halten soll?
  • Wie gehe ich mit dem Lampenfieber um? Wie mit meinem Konzept?
  • Und was trägt dazu bei, dass ich die Aufmerksamkeit meiner Zuhörer/innen gewinnen kann?

Anregungen und Tipps, Rückmeldungen zu Ihrer Wirkung als Redner/in und Geschmack auf mehr – das erwartet Sie in diesem Seminar. 

„Ich begrüße Sie herzlich zu diesem Gottesdienst!“ oder „Ich lese nun das Evangelium des heutigen Sonntags…“ - für manche ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter im Gottesdienst ist das Sprechen vor der Gemeinde angstbesetzt. Was kann man hier alles falsch machen! Wie betone ich richtig? Wie langsam oder schnell darf ich sprechen? Was ist, wenn mir die Stimme plötzlich wegbleibt - überhaupt: bin ich denn wirklich die/der Richtige, im Gottesdienst meine Stimme zu erheben? Die Schauspielerin Anke Sevenich ist Sprecherzieherin, Stimmbildnerin und Kommunikationstrainerin. In einem 2-teiligen Seminar zeigt sie, wie man optimal mit der eigenen Stimme umgehen kann. 

Ein Seminar für Ehrenamtliche im Besuchsdienst: 
Wenn wir Menschen in unseren Kirchengemeinden besuchen, dann kommen wir auch immer wieder an unsere eigenen Fragen und Gefühle.
Es kann passieren, dass wir: 

  • Abschied nehmen von eigenen Lebensphasen 
  • Befürchtungen und Gefühle hoch kommen
  • ein letzter Besuch uns schwer fällt

und immer wieder heißt es dabei: neu beginnen
Doch wie kann es gelingen?

Die Teilnehmer(innen) lernen die Zusammenhänge zwischen globalem Handel und Armut am Beispiel von Kaffeebauern kennen. Die Einheit vermittelt außerdem Kenntnisse rund um den Kaffee. Wo kommt der Kaffee ursprünglich her, wo wächst der beste Kaffee, warum hat der alte Fritz einst das Kaffeetrinken verboten, wer verdient am Kaffee, warum sollte fair gehandelter Kaffee in einer christlichen Gemeinde einen festen Platz haben? Und schließlich: Fairer Kaffee schmeckt!

Eine Ihnen nicht näher bekannte religiöse Gemeinschaft fragt an, ob sie das Evangelische Gemeindehaus nutzen könne, aus dem weiten freikirchlichen Spektrum bewirbt sich eine Erzieherin für die ausgeschriebene freie Stelle in Ihrer KiTa. Welche inhaltlichen Gesichtspunkte sind hier für eine Entscheidung maßgebend - auch um die bestehenden kirchenrechtlichen Regelungen theologisch reflektiert und verantwortet in gemeindliche Praxis umzusetzen?

Eine geöffnete Tür, der Schritt über die Schwelle - was erwartet mich? Ein Mensch, der mich anspricht? Ein Gesangbuch? Ein Raum mit viel Mobiliar? Stehen bleiben - genau hinsehen - was packt mich emotional an?

Im Seminar geht es um die Wahrnehmung von Kirchenräumen und die Gestaltung des Altars für Gottesdienste und unter der Woche. In einem Einführungsreferat mit vielen Bildern suchen wir Antworten auf Fragen zum Kirchenraum:

  • Wie wirken Kirchenräume auf die Besucher?
  • Welchen Einfluss hat der Raum auf die Bewegungen der Besucher?
  • Wie lässt sich der Kirchenraum einladend gestalten?

Im zweiten Teil wird praktisch gearbeitet. Die Teilnehmenden gestalten mit Hilfe der bereitliegenden Materialien einen Altar zu einem Gottesdienst-Thema.